CDCF — Catholic Digital Commons Foundation

CDCF Governance Definitions

Dieses Dokument bietet ein gemeinsames Vokabular für die Governance- und Prüfprozesse der Catholic Digital Commons Foundation (CDCF).


Rollen der Stiftung

  • CDCF Vorstand: Das primäre Leitungsorgan der Stiftung.
  • TCSC (Technisches und Kanonisches Standards Komitee): Das Expertengremium, das die Prüfstandards aufrechterhält und die Übereinstimmung von Projekten überprüft.
  • Wartender: Eine Person mit Schreibzugriff auf das Repository eines Projekts und verantwortlich für dessen technisches und missionsorientiertes Wachstum.
  • Beitragsleistender: Jeder, der Eingaben, Code oder Dokumentation zu einem CDCF-Projekt bereitstellt.
  • Mitglied: Eine Institution (Diözese, Schule, Gesundheitssystem), die die CDCF formal unterstützt.

Projektphasen

  • Inkubation: Ein Projekt, das vom TCSC akzeptiert wurde, aber noch nicht alle Kriterien für den Abschluss erfüllt hat.
  • Aktiv (Abgeschlossen): Ein Projekt, das alle 8 Prüfstandards erfüllt hat und für eine breite Umsetzung empfohlen wird.
  • Inaktiv (Dachboden): Ein Projekt, das nicht mehr gewartet wird, aber weiterhin zur Referenz verfügbar bleibt.

Technische & Kanonische Begriffe

  • Tor 1 (Akzeptanz der Inkubation): Die erste Bewertungsbarriere, die sich auf die Übereinstimmung mit der Mission und die grundlegende Verantwortung konzentriert.
  • Tor 2 (Abschluss): Die letzte Bewertungsbarriere, die sich auf die betriebliche Bereitschaft und Nachhaltigkeit konzentriert.
  • Übereinstimmung mit der Mission: Die Anforderung, dass der Zweck und die Durchführung eines Projekts mit der katholischen Soziallehre und der evangelisierenden Mission der Kirche übereinstimmen.
  • Kanonischer Umfang: Die Grenzen, die durch das Kirchenrecht und das Lehramt definiert sind, was Technologie tun und nicht tun kann (z. B. kann Technologie die sakramentale Gnade nicht simulieren).
  • Subsidiarität: Das Prinzip, dass Angelegenheiten von der kleinsten, niedrigsten oder am wenigsten zentralisierten zuständigen Autorität behandelt werden sollten.
  • Menschliche Verantwortlichkeitsarchitektur: Eine Entwurfsanforderung, die sicherstellt, dass jedes wesentliche Ergebnis einer benannten, verantwortlichen Person zugeordnet werden kann.
  • Governance-as-Code: Die Praxis, Bereitstellungspolitiken als maschinenlesbare, prüfbare Spezifikationen auszudrücken, anstatt als statische Dokumente.